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Psycho-Kinesiologie
Die Psycho-Kinesiologie nach Dr. med. Dietrich Klinghardt
ist eine Methode, Konflikte aus der Vergangenheit aufzudecken, zu heilen und schliesslich zu einer Quelle von Kraft, Gesundheit und Kreativität werden zu lassen. Oft wird schon in einer ersten Sitzung seelische und körperliche Erleichterung empfunden.
Psycho-Kinesiologie ist eine therapeutische Behandlungsmethode, die unter anderem auf der Grundannahme beruht, dass jede körperliche Erkrankung ihren Ursprung ganz oder zum Teil im Unterbewussten, wo alle Erinnnerungen gespeichert sind hat. Wenn diese Erinnerungen konfliktbeladen und krankheitsauslösend sind, sprechen wir von einem unerlösten seelischen Konflikt. Dieser Konflikt und die dazugehörigen Krankheitsbilder können mit Hilfe der Psycho-Kinesiologie gelöst und geheilt werden.
In der Therapie sind das Gespräch und der Muskeltest wichtige Hilfsmittel.
Mit dem Muskeltest kann dem Klienten sichtbar gemacht werden, welche inneren Konflikte unerlöst sind, und es kann der Zusammenhang zu somatischen Problemen aufgezeigt werden.
Schon alleine das Erkennen der Zusammenhänge und Ursachen löst einen Heileffekt aus. Mit verschiednen Techniken, Mitteln und Methoden können die unerlösten seelischen Konflikte aufgelöst und körperliche Symptome zum verschwinden gebracht werden. Es sind dies unter anderem: Farben und Augenbewegungen, Klopfakupunktur, Essenzen und Düfte, Homöopathie, Klangtherapie, Arbeit mit dem inneren Kind u.a.m. Klopfakupunktur, Coaching und Familienstellen sind Verfahren, die in die Psycho-Kinesiologie und deren Behandlungsschritte integriert werden können.
Als sehr wirkungsvolle Therapieform hat sich das Familienstellen in einer leichten Trance bewährt.
In der Psycho-Kinesiologie finden auch Rückführungen und die Behandlung von Traumas, die z.B. in der Kindheit oder während der Gebärmutterzeit entstanden sind, ihren Platz.
Meine Erfahrungen in der Praxis haben gezeigt das auch Psychosen wie z. B. die Lariam Psychose mit Psycho-Kinesiologie erfolgreich behandelt werden kann!
Infos und Anmeldung bei:
Alfred Gempeler
Dipl.El.Ing. / Betrw.Ing. / Coach Praxis für Coaching, Lebensberatung, Psycho-Kinesiologie, Familienstellen, Klopfakupunktur, Energiearbeit Gewerbestrasse 15, CH-3600 Thun E-Mail: an Alfred Gempeler
Telefon / SMS: 079 292 54 50
Postadresse: Alfred Gempeler Hirschweg 14
3604 Thun
Tel. privat: 033 221 78 76
Kosten: Fr. 150.- pro Stunde: Dauer einer Sitzung: 1 bis 1 1/2 Stunden.
Sie bestimmen wie lange und wie oft sie mit mir arbeiten wollen!
Wie gearbeitet wird und was Sie bei uns so etwa erleben werden:
In einem Vorgespräch besprechen wir Ihre Probleme und Wünsche. Meist wird dann schon klar wo die Ursache des Problems oder des Leidens etwa liegen könnte. Dann wählen wir zusammen die Behandlungsform z.B. Traumaarbeit nach Roger Callahan, Familienstellen auf der Basis von Bert Hellinger und Daan van Kampenhout (es arbeiten zusammen nur der "Therapeut" und der Klient, keine Arbeit mit Gruppen!), Psycho-Kinesiologie nach Dr. Dietrich Klinghardt, oder Energie- und Trancearbeit wo u.U. auch kleinere Rückführungen Platz haben können. Der Klient hat jederzeit die Möglichkeit Wünsche anzubringen oder Therapieformen abzulehnen. Der Klient bestimmt die Behandlungsform mit! Das Ziel ist es, offensichtliche und unbewusste oder verdrängte Probleme, die sich z.B. auch als Körpersymptome äussern können, zu lösen, so dass die psychischen und körperlichen Beschwerden durch die Entfaltung der Selbstheilungskräfte geheilt werden können. Beschwerden und Probleme können sein: Partnerschaftsprobleme, Familienprobleme, Mobbing am Arbeitsplatz, unverarbeitete Kindheitserlebnisse, Ängste, Phobien, Traumas, Ziellosigkeit, Allergien, chronische Krankheiten usw.
Wie genau funktioniert die Psycho-Kinesiologie?
Beschreibung und Lokalisation des des limbischen Systems:
Wichtige Teile des limbischen Systems haben ihren Sitz im Zwischenhirn. Das Zwischenhirn ist die Schaltstelle zwischen Grosshirn und dem Hirnstamm, Hauptbestandteile des Zwischenhirns sind: - Thalamus, Hypothalamus und Hypophyse (Teile des limbischen Systems) sowie - die Teile Epithalamus, Metathalamus, Subthalamus, mit der zugehörigen Epiphyse, sowie - Kerngebiete des Zwischenhirns die zum extrapyramidalen System (unwillkürliche Muskelbewegungen) gehören.
Die Psycho-Kinesiologie arbeitet mit dem limbischen System
Das limbische System umgibt das Kerngebiet des Hirnstammes und den Balken wie ein Saum (limbus)
Zum limbischen System gehören: - Der Mandelkern, Corpus amygdaloideum (3) - Der Hippocampus (4) - Teile des Hypothalamus (12) wie die Millmarkörper (7), die über die Faserbahn, Fornix (8), Signale vom Hippocampus erhalten
Weiter gehören dazu gem. Dr. Dietrich Klinghardt: - Präfrontaler Cortex (1) - Bulbus olfactorius (2) - Area entorhinalis (5) - Hypophyse (6) - Cyrus cinguli (9) - Indusium griseum (10) - Thalamus (11) - Commissura anterior (13)
Das limbische System spielt eine führende Rolle bei der Entstehung der Gefühle. Entwicklungsgeschichtlich sind die Rindenanteile des limbischen Systems aus dem Riechhirn (Riechkolben, Tractus olfactorus) entstanden.
Die Gerüche nehmen grossen Einfluss auf die Emotionen (s. Aromatherapie).
Über den Hypothalamus nimmt das limbische System auf die Organfunktion (Parasympathikus) sowie die Muskelspindel, die Blutgefässe, die Zellwände und das Bindegewebe (Sympathikus) Einfluss. Das limbische System ist deshalb die übergeordnete Zentrale der endokrinen, vegetativen und emotionalen Regulation.
Gemeinsam mit anderen Grosshirnstrukturen (graue Substanz der Hirnrinde und der Kerngebiete) spielt das limbische System über Verknüpfungen mit den Assoziationsgebieten. (Integration von Sinneseindrücken und motorischen Handlungsentwürfen.) auch für das Gedächtnis eine zentrale Rolle. Die Assoziationsgebiete machen einen grossen Anteil der Hirnrinde aus und sind zusammen mit dem limbischen System für das Gefühlsleben und das Gedächtnis von grosser Bedeutung.

Wichtige Teile des limbischen Systems für die Erklährung wieso die Psycho-Kinesiologie funktioniert:
1. Der Thalamus Der Thalamus besteht hauptsächlich aus grauer Substanz, also Neuronen, die in knapp 200 Kerngebiete (Thalamuskerne, Basalganglien = oberste Befehlsstellen des extrapyramidalen Systems) gruppiert sind. Alle Informationen aus der Umwelt oder der Innenwelt des Körpers – vom Rückenmark, Hirnstamm und auch vom Kleinhirn – gelangen über aufsteigende Bahnen zu den Thalamuskernen. Dort werden sie gesammelt, miteinander verschalten und verarbeitet, bevor sie über Projektionsbahnen der Grosshirnrinde zugeleitet und dort zu bewussten Empfindungen verarbeitet werden. Weitere Verbindungen bestehen zu andern Teilen des limbischen Systems. Damit Grosshirnrinde und Bewusstsein nicht von Signalen überflutet werden, wirkt der Thalamus wie ein Filter, den nur für den Gesamtorganismus bedeutsame Erregungen passieren können. Der Thalamus wird deshalb auch das Tor zum Bewusstsein genannt.
2. Der Hypothalamus Der Hypothalamus liegt als unterster Abschnitt des Zwischenhirns unterhalb des Thalamus. Der Hypothalamus ist das das zentrale Bindeglied zwischen dem Nervensystem und dem Hormonsystem. Er steuert das vegetative Nervensystem via Sympathikus und Parasympathikus wie auch über den Blutweg mittels Hormone.
Der Hypothalamus ist das zentrale Bindeglied zwischen dem Nervensystem und dem Hormonsystem und produziert Neurotransmitter und Neuropeptide. In besonders gut durchbluteten Kerngebieten des Hypothalamus werden Hormone gebildet die im Hypophysehinterlappen gespeichert und dort zur Ausschüttung bereitgehalten werden:
- Audiuretin = Vasopressin, ein Peptidhormon das des Wasserhaushalt reguliert und die Harnausscheidung bremst. - Oxytocin = Wehenauslöser)
In andern Kerngebieten des Hypothalamus werden weitere Hormone gebildet, die jedoch nicht direkt wirken sondern als Releasinghormone die Ausschüttung von Hypophysevorderlappenhormonen stimulieren.
Der Hypothalamus ist zusammen mit dem Nukleus solitarius gem. Dr. D. Klinghardt das Schaltzentrum und damit das Gehirn des Sympathikus und des Parasympathikus.
Die Hirnareale des limbischen Systems sind zusammen kollektiv zuständig für den Gefühlsinhalt von Erlebnissen und Erinnerungen. Das limbische System ist durch zahlreiche Schaltverbindungen mit dem Hypothalamus und damit dem automatischen Nervensystem verbunden.
3. Die Corpora Amygdaloidea des limbischen Systems spielen eine wichtige Rolle bei allen Emotionen. Ohne sei gäbe es keine Verbindung zum Autonomen Nervensystem und damit auch kein Herzklopfen bei Angst, keine Gesichtsröte, bei Wut usw. Bei einem Wutanfall übernehmen die Corpora Amygdaloidea die Steuerung des ganzen Gehirns.
Das Hippocampusgebiet ist unter anderem dafür verantwortlich, dass wir Gefühle in uns identifizieren und korrekt benennen können. Diese neusten Erkenntnisse der Gehirnphysiologie sind bereits in die Psycho-Kinesiologie als praktische Behandlungsschritte integriert.
Gefühle wirken im autonomen Nervensystem. Gefühle können angemessen gefühlt und erlebt werden oder sie können unterdrückt werden. Erlebte Gefühle sind primär elektrische Ereignisse im Nervensystem, die im Gehirn starten und sich von dort aus über den Körper ausbreiten. Die elektrische Energie, die sich ursprünglich im Gehirn aufbaut entlädt sich über den ganzen Körper und hinterlässt ihn lebendiger, gesünder und reifer als er vorher war.
Gefühle, die unterdrückt oder nicht adäquat körperlich erlebt werden, bauen statische elektrische Ladungen im Gehirn auf. Diese kann man nachweisen als so genannte Ringartefakte oder Hamersche Herde. Da diese nun nicht über den Körper abfliessenkönnen müssen die Ladungen auf anderem Weg abgebaut werden. Typischerweise entlädt sich das limbische System, über den Hypothalamus, d.h., es fliesst ein messbarer Nervenstrom von der Gehirngegend, wo der ungelöste Konflikt gespeichert ist, zu Kernarealen im Hypothalamus. Vom limbischen System aus werden Areale im Hypothalamus erregt und es kommet nun z.B. zur Kontraktion der Blutzufuhr in den zugeordneten Körperorgane, zur Verminderung der Sekretion der Schleimaut des Magen-Darm-Traktes, zur erhöhten Schweissdrüsensekretion, zur Verspannung von Muskeln und anderen Phänomenen.
Spezifische seelische Konflikte erregen immer ein und dasselbe Kernareal im Hypothalamus und haben damit einen spezifischen krankmachenden Effekt auf ein bestimmtes Organ oder Gelenk oder Wirbelsäulenareal usw.
Solange nun der Konflikt nicht gelöst oder erlöst ist baut sich die elektrische Energie im Konfliktareal immer wieder auf. Damit kommt es zur chronischen Reizung der entsprechenden Hypothalamuskerne und zur chronischen Funktionsbeeinträchtigung der Zielorgane. Dies ist der Hauptmechanismus und die Hauptursache aller chronischen Erkrankungen einschliesslich Schmerzerkrankungen wie Rückenschmerzen, Migräne, Kollagenerkrankungen, Krebs, chronische Müdigkeit, Allergien, Depressionen, Neurosen, Phobien und einer Unzahl weiterer Erkrankungen. Selbst Erberkrankungen sind hier einzuschliessen. Seelische Traumen können so schwer sein, dass sie messbare Schäden am Gehirn zurücklassen. Dr. med. Douglas Bremner z.B. berichtet 1995 im The American Journal of Psychiatry, dass die Hippocampusgegend von als Kind sexuell Missbrauchter 7-8% kleiner ist als normal. Eine Studie an schizophrenen Pat. zeigt, dass durch Stress im limbischen System gewisse Hirnregionen durch die Kontraktion der glatten Gefässmuskulatur (gesteuert durch den Sympathikus via limbisch-hypothalamisches System) mit Nährstoffen unterversorgt werden. Eine chronische Kontraktion der Blutgefässe die den Thalamus versorgen scheint weiter verantwortlich zu sein für die Fibromyalgie.
Emotionen sind primär elektrische Ereignisse im Gehirn und Nervensystem. Diese führen immer zur Ausschüttung verschiedener Transmitter und Kommunikationssubstanzen, die heute Neuropeptide genannt werden. Sie erscheinen in hohen Konzentrationen im Gehirn, im Nervensystem, im Immunsystem, im endokrinen System, aber auch in den Organen, Leber, Herz usw.
Zu den Neuropeptiden gehören die klassische Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin aber auch die Endorphine, Enkalin, Insulin und Glutamin. Über 70 Neuropeptide sind heute bekannt und es werden ständig mehr.
Neuropeptide übertragen Information im Kommunikationsnetz des Körpers, sie können aber auch Krankheiten heilen oder verursachen. Manche Neuropeptide sind krebshemmend, andere krebsfördernd. Jüngste Forschungen zeigen abnormale Ansammlungen eines für eine bestimmte Erkrankung spezifischen Neuropeptides im erkrankten Organ und gleichzeitig in bestimmten Hirnarealen. Es liegt der Schluss nahe, dass unerlöste seelische Konflikte, USK ständig pathogene Neuropeptide erzeugen, die dann ihrerseits organspezifische Krankheiten auslösen. Die Forschungen der American Academy of Neural Therapy, AANT und des Institute of Neurobiology in Bellvue, INB, WA USA sowie des Institutes für Neurobiologie in Stuttgart DE, welchen Dr. D. Klinghardt angehört, beziehungsweise gegründet hat, deuten klar auf diese Tatsache hin. Wird der Konflikt gelöst, stoppt die pathologische Peptidproduktion schlagartig und der Patient wird gesund.
Die Forschungen der Akademie AANT sowie der Institute INB und INK zeigen deutlich, dass die pathogenen Neuropeptide axonal im autonomen Nervensystem in das Zielorgan transportiert werden und dort ihre Wirkung ausüben. Damit ist das autonome Nervensystem gleich zweifach für chronische Erkrankungen zuständig: 1. Gefässkontraktion und damit Drosselung der Blutzufuhr und 2. Transport pathogener Neuropeptide ins Zielorgan.
Konzept der Entkopplungstechnik der USK
Das Konzept der Entkopplungstechnik der USK stammt aus der Verhaltenstherapie deren Vater ohne Zweifel der russische Physiologe Pawlow ist. Er entwickelte eine Dekonditionierungstechnik durch die es möglich ist die konditionierte Reaktion wieder auszulöschen. Die Begleitumstände, unter denen ein Ereignis stattfindet werden in unserem Unterbewussten konditionier, ähnlich wie das Ertönen der Glocke bei Pawlows Versuch mit seinen Hunden. Dies kann z.B. bedeuten, dass ein Pat. der im Winter auf Schnee verunfallte und gleichzeitig in der Ferne irgendwo eine Autohupe hörte zeitlebens mit Muskelverspannungen reagiert sobald irgendwo ein Auto hupt oder Schnee fällt. Zur Dekonditionierung genügt es laut Erfahrung nun nicht, sich an diese Umstände zu erinnern, sondern es gilt folgendes Prinzip:

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Die Begleitumstände zur Zeit des Konflikterlebnisses müssen so präzise und vollständig wie möglich erinnert und wieder erlebt werden. Dann werden Massnahmen ergriffen, die eben den Herzschlag ruhig werden lassen, eine Schweisssekretion oder erhöhte Muskelspannung nicht zulassen. Dies kann erreicht werden durch Augenbewegungen, Beklopfen bestimmter Akupunkturpunkte, chiropraktorischer Manipulation bestimmter Wirbelkörper, den Einsatz von Farben und Affirmationen usw. Sehr gut wirken Augenbewegungen in Kombination mit Farbfolien, Duftessenzen und Affirmationen, da Nase, Augen und Ohren einen direkten Zugang zum limbischen System haben und bei Traumen massgebende beteiligt sind. Der grosse Einfluss von Düften und Klängen auf die Emotionen wird ja auch bereits in der Aroma- und Klangtherapie genutzt.
Quellenverzeichnis :
Lehrbuch der Psycho-Kinesiologie, Dr. med. Dietrich Klinghardt, 4. Auflage, Verlag Hermann Bauer Freiburg i. B.
Mensch Körper, Krankheit, Arne Schäffler und Nicole Menche, 3. Auflage, Verlag Urban & Fischer München
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